Kennt ihr diese Situationen, in denen man einfach nicht weiß, wie man anfangen soll? Man hat zwar Ideen, sammelt Inspiration an jeder Ecke, aber irgendwie will es nicht so richtig fließen? Es fühlt sich holprig an, als wenn man eine neue Sprache lernt und das erste Mal versucht eine Konversation zu führen. 

Genauso ging es mir in den letzten 4 Wochen (übrigens sind es heute auf den Tag genau 4 Wochen) mit dem Blog. Ich habe unzählige Entwürfe angefangen, aber keinen Post fertig gestellt. Nach ein paar Sätzen fehlte mir der Schwung, die richtigen Worte ließen sich nicht finden und plötzlich saß ich vor dem Laptop und fühlte mich wie ein Schriftsteller mit Schreibblockade. 

Ich fragte mich nicht nur einmal warum und nach 2 Wochen war selbst ich sprachlos. Warum bringe ich nichts aufs „Papier“, obwohl ich so viele Ideen habe und sogar bereits angefangen Posts vorliegen? Warum komme ich nicht voran, obwohl Laura mittags aktuell sehr gnädig mit mir ist und mir meist 1-2 Stunden („Frei“-) Zeit in Form von Mittagsschlaf schenkt? 

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Fast täglich öffnete ich den Laptop und wollte richtig loslegen und durchstarten. Einige Minuten später drifteten meine Gedanken wieder ab, ich surfte auf anderen Blogs und Internetseiten oder schaltete sogar den Fernseher ein. 

Jetzt nach vier Wochen habe ich eine ungefähre Ahnung woran es gelegen haben könnte: ich war einfach müde! Müde von den ewigen „Du musst“-Gedanken in meinem Kopf, körperlich müde von vielen Wochen mit wenig Schlaf, müde durch zu viele Ideen, die ich nicht so schnell umsetzen kann, wie ich es gerne hätte. Ungeduld spielt dabei wohl den größten Faktor, denn ich möchte gerne so viel an meinem Blog ändern. Doch gute Dinge brauchen ihre Zeit und Ideen müssen ausreifen und wachsen. Deshalb gebe ich mir diese Zeit und arbeite mich einfach Stück für Stück voran. 

Nun aber Schluss mit dem Gedankenchaos, sonst wird der Text unabsichtlich viel zu depri! Abgesehen von meiner kleinen Blockade läuft es derzeit richtig gut! Wir kommen bei unserem Projekt „Eigenheim“ vorwärts, Laura fängt an zu robben und ist bester Stimmung, das Projekt „After Baby Body“ läuft ebenfalls gut und bis auf notorischen Schlafmangel könnte ich zufriedener nicht sein. Also krieg ich jetzt den Popo hoch und veröffentliche endlich den ersten Post nach so langer Zeit! Dann ist der Anfang gemacht und der Rest beginnt wieder zu fließen 😉

2 Comments on Gute Dinge brauchen ihre Zeit

  1. Sabrina
    11. September 2017 at 10:29 am (2 Wochen ago)

    Let it flow! <3

    Antworten

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