Immer wieder werde ich gefragt: „Was gibts zu essen? Habt ihr einen Wochenplan?“. Nicht nur von Robert, sondern auch von Freunden, Bekannten oder Verwandten, die wissen, das wir mehr oder weniger nach den Regeln des Clean Eating leben. Ich kann das gut verstehen, denn erfahre ich von jemandem das er sich z. B. vegan ernährt, frage ich auch hin und wieder, wie denn seine Wochengestaltung aussieht. Dabei geht es mir nicht darum ihn zu kontrollieren oder zu „überprüfen“, sondern viel mehr um Inspiration.

Selbst ich habe mit der Frage: „Was gibt’s zu essen?“ Probleme, denn bisher schaffe ich es nicht regelmäßig einen passenden Wochenplan zu erstellen. Seit ein paar Wochen ist das zwar besser geworden, aber immer noch ausbaufähig!

Wieso überhaupt einen Wochenplan?

Ein Wochenplan klingt erstmal nach Arbeit, denn man muss sich vorher hinsetzen, Kochbücher wälzen, Gerichte rausschreiben und dann entsprechend einkaufen gehen. Aber ich sage ganz klar: es spart Zeit und Geld!

  1. Du kannst nach Saison einkaufen, das heißt Angebote im Supermarkt oder auf dem Markt entsprechend nutzen
  2. Du kaufst nicht spontan irgendeinen Mist, der eigentlich viel zu teuer ist
  3. Bereitest du dir „Süßigkeiten“ am Wochenende vor, läufst du nicht Gefahr dir doch bei der Tanke schnell einen Schokoriegel zu kaufen
  4. Dein Speiseplan wird vielseitigier, denn du probierst Rezepte aus, die nicht in deinem „Standard-Repertoire sind
  5. Kein nerviges „Was kochen wir heute?“ nach der Arbeit, sondern du kannst direkt loslegen

Wenn ich es schaffe vorab einen Plan zu erstellen freue ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind, da ich mir abends einfach keine Gedanken mehr machen muss. Deshalb stelle ich dir ab sofort meine Wochenpläne als Download zur Verfügung. Keine Angst, dafür musst du dich nicht bei einem blöden Newsletter anmelden, sondern den Plan gibt es jede Woche im Voraus als Post auf „Fit and sparkling Life“. Die Pläne sind alle für Berufstätige konzipiert, das heißt es sind keine Gerichte enthalten, die eine ewig lange Vorbereitungs- oder Garzeit benötigen. Es werden gängige Lebensmittel verwendet, die nicht erst einen 2-stündigen Besuch in einem Reformhaus voraussetzen und die meisten Dinge kann man auch wunderbar in einer Dose mitnehmen und in der Schule/Arbeit/Uni erwärmen.

Einige Rezepte werden schon online sein, andere werden im Laufe der Zeit folgen. Außerdem orientieren sich die Pläne wirklich an unserem Leben, das heißt es wird auch Tage geben, die einfach leer sind, da wir z.B. viel unterwegs sind und es nicht schaffen etwas Warmes zu kochen. Trotzdem hoffe ich, dir damit das Leben ein wenig einfacher zu machen und dich zum Kochen zu inspirieren!

„Was gibt’s zu essen?“

Also starten wir mit Woche 1:

Clean eating WochenplanUnter der Woche gibt es bei uns meistens Porridge, allerdings in einer anderen Reihenfolge als es im Plan steht! Wir nehmen uns das Porridge in einem Glas mit auf die Arbeit. Vor der Arbeit wird nur kurz etwas gesnackt, d.h. 1/2 Brötchen oder 1 kleine Scheibe Vollkornbrot. Das Porridge essen wir meist gegen 10 Uhr. Die Rezepte für das Frühstück findest du zum Teil hier:

Schokoladen-Porridge

Raffaello-Porridge

In der Mittagspause geht es bei uns meist recht simpel zu, denn in 70% der Fälle gibt es eine Form von Salat. Dieses Mal habe ich mich auch an einem Quinoa-Tabouleh versucht, das Rezept folgt!

Salat

Nachmittags brauche ich immer einen Snack. Vor kurzem habe ich Ritter Sport Schokolade in ganz kleinen Stücken bei Real entdeckt. Diese bunkere ich als Notfall in der Variante Edel-Bitter in meiner Schublade. Ansonsten versuche ich entweder selbst etwas Süßes zu backen oder einfach Obst zu essen. Das Rezept für die Schoko-Cookies kommt auch demnächst auf dem Blog.

Das Abendessen gestalten wir immer recht unterschiedlich, was immer davon abhängig ist, was wir in der Mittagspause gegessen haben. Diese Woche hatte ich total Lust auf Wraps, welche ich aber grundsätzlich selbst herstelle, denn in einer gesunden Vollkorn- oder Roggenvariante habe ich sie noch nie gefunden. Das Rezept für das Butternuss-Kürbis-Risooto habe ich auch vor Kurzem auf dem Blog vorgestellt und ich bin nach wie vor ganz verliebt in dieses Gericht, weil es so simpel ist!

Zum Schluss gibt es den Wochenplan zum Download:

Clean Eating Wochenplan 1

Wie sehen deine Mittagspausen aus? Isst du hauptsächlich warm oder wählst du auch die Salat-Variante?

2 Comments on Clean Eating: Was gibt’s zu essen? (Wochenplan)

  1. Julia
    26. November 2015 at 3:22 pm (1 Jahr ago)

    Salat! Mittags gibt es immer Salat mit unterschiedlichen Eiweiß- und Kohlenhydratquellen. Je nach Lust und Laune. Toller Wochenplan, den werde ich demnächst mal anwenden – weniger Arbeit für mich in der Planung 🙂 LG Julia

    Antworten
  2. Mariella
    26. November 2015 at 2:48 pm (1 Jahr ago)

    Liebe Jenny!

    Der Wochenplan ist eine wirklich wirklich wirklich grandiose Idee von dir für uns Blog-Follower! Wie oft überlege ich ppuuhhh was mach ich heut Abend und nehme mir immer vor mehr Abwechslung reinzubringen – schaffen tue ich es eher selten! Aber das spornt mich nun noch mal neu an -> Danke!

    Außerdem bin ich echt begeistert von deinem / eurem Blog und freu mich jedes mal wenn es einen neuen Eintrag gibt!

    Ich hab schon einige deiner Rezepte ausprobiert ( immer alles lecker ) und ich steh einfach total auf deine Einträge über den Alltag, das normale Leben und auch Gedanken und Ideen über eine Beziehung oder Freunde und ernste Dinge.

    Alles Liebe und bleibt so wie ihr seid 🙂 so herrlich normal und unverbogen!
    Mariella

    Antworten

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