Am Mittwoch beginnt die Fastenzeit und mit ihr der zweite Run des Jahres auf Fitnessstudios und gesunde Kochbücher. Daran ist auch überhaupt nichts Verwerfliches, denn manchmal benötigt man einfach einen fixen Zeitpunkt um aus dem Quark zu kommen. Ich selbst habe damals meine Abnehmreise an einem 2.1. begonnen und für mich war es das perfekte Datum. 

Das einzig Verwerfliche an so einem „großen“ Datum sind die damit verbundenen großen Erwartungen! Der Wunsch es dieses Mal richtig durchzuziehen, nicht zu scheitern und vor allem: der Druck von Null auf Hundert zu gehen. Ja, es gibt Menschen die brauchen den radikalen Weg um richtig starten zu können, aber es gibt auch mindestens genauso viele  (wenn nicht noch mehr), die in der radikalen Variante nach einer Woche die Segel streichen. Um doch erfolgreich in der Spur zu bleiben will ich dir deshalb ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die dir die Fastenzeit erleichtern und zu einer neuen Erfahrung machen!

5 Tipps Fastenzeit erfolgreich abnehmen

1. Piece by Piece

Wenn man nach den Wünschen für die Fastenzeit fragt kommen oft die umfangreichsten Antworten: kein Zucker, kein Weißmehl, kein Alkohol, keine Nahrung, täglicher Sport…Was immer du dir vorstellen kannst. An sich auch alles wunderbar  (bis auf gar keinen Nahrung, dass sehe ich ohne professionelle Betreuung äußert kritisch!), aber warum willst du gleich alles auf einmal? Getreu dem Motto: all or nothing? Wag dich doch in kleinen Schritten ans Ziel: starte die erste Woche ohne Haushaltszucker. Mit diesem Entzug wird dein Körper schon ordentlich zu kämpfen haben, also überfordere ihn nicht in dem du noch sportliche Höchstleistungen abverlangst. Fühlst du dich nach dem Zuckerentzug irgendwann besser, kommt der Wunsch nach Bewegung ganz automatisch!

2. Fastenzeit bedeutet auch Seelenzeit

Menschen die mit professioneller Betreuung fasten, kümmern sich auch ganz intensiv um ihr Innerstes. Fasten ist für sie nicht nur das Reinigen von überflüssigem Ballast, den sie sich durch Nahrungsmittel oder Getränke zugefügt haben, sondern eine Wiedergewinnung der physischen und psychischen  Balance. Deshalb plane „Me-Time“ ein, kümmere dich um dich selbst und deine Seele. 

3. Auf was kannst du wirklich nur schwer verzichten?

Definiere die Fastenzeit für dich entsprechend, heißt: was bedeutet wirklicher Verzicht in deinem Fall? Ist es das eine Stück Schokolade am Tag oder vielleicht doch eher die Tatsache, dass du dein Handy alle 2 Minuten in die Hand nimmst um Nachrichten zu checken? Finde also ein Gebiet, dass dich herausfordert und lass dir durch die Fastenzeit wieder einen bewussten und maßvollen Umgang lehren. 

4. Geh offen und ehrlich mit deinen Plänen um

Mach kein Geheimnis aus deiner ganz persönlichen Fastenzeit, denn nur so kannst du möglichen Fallen, die dir zum Beispiel deine Kollegen oder Freunde unbewusst stellen, entgehen. Erzähle ganz offen, auf was du verzichten möchtest und vor allem: was dein Ziel ist. Vielleicht findest du ja auch so noch den ein oder anderen „Partner in Crime“!

5. Feiere dich selbst auch für kleine Erfolge

Du hast die erste Woche erfolgreich überstanden oder an 6 von 7 Tagen keine Süßigkeiten gegessen? Herzlichen Glückwunsch! Geißele dich nicht für Tage an denen es nicht so läuft sondern feiere dich selbst für die Tage, die genau so gelaufen sind wie du es dir vorgestellt hast. Kurzum: Fokussiere dich auf das Positive! 90% der Menschen haben (leider) die Angewohnheit sich immer wieder das Negative im Kopf hervorzuholen, statt sich selbst zu motivieren und an die positiven Momente zu denken. Gehöre du zu den cleveren 10% und feiere dich auch für kleine Erfolge! So macht die Fastenzeit gleich viel mehr Spaß.

Für mich fällt die Fastenzeit dieses Jahr „aus“, denn in diesem Zeitraum kommt das Baby auf die Welt. Aber was ist mit dir? Hast du besondere Pläne für diesen Zeitraum oder läuft alles wie immer?

2 Comments on 5 Tipps für eine erfolgreiche Fastenzeit

  1. L♥ebe was ist
    6. März 2017 at 5:15 pm (2 Monaten ago)

    hach ich finde deine Tipps ganz wunderbar meine liebe Jenny!
    ich ernähre mich ja zwar doch rcht gensund, aber was ich irgendwie so gar nicht gut kann trotz alledem, ist Verzicht. sobald mir etwas von persönlichen Speiseplan gestrichen wird, werde ich hangry 😉
    ich finde den Aspekt, dass Fastenzeit auch Seelenzeit ist, aber sehr gut, ein schöner Anknüpfpunkt!

    hab einen fabelhafte Woche!
    ❤ Tina
    http://liebewasist.com

    Antworten
  2. Ronja
    28. Februar 2017 at 6:30 pm (2 Monaten ago)

    Ein toller Post meine Liebe! Da krieg ich fast Lust auch mal wieder eine kleine Runde Fasten einzulegen 🙂 Allein schon wegen der Seelenzeit. Damit hast du so recht. Von meiner Erfahrung her tut es so gut sich in der Zeit auch viel für sich selbst zu gönnen. Schöne Spaziergänge, Bäder, Sauna ganz egal 🙂
    Ich hab dich lieb!
    xx Ronja
    http://www.sothisiswhat.com

    Antworten

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